Kulturelle Bildung

(kommissarischer) Ansprechpartner: Paul A. Kleinert
            Kontakt: foerderloewenstein@yahoo.de (zu Händen)

Bilder durch Röntgen ?

(weitere Information unter "Projekte & Partner" und "News/Termine" auf dieser Netzseite)

 

Die ISS Röntgen hat vom 11. - 13. Juli 2016 erstmalig das Projekt „Bilder durch Röntgen ?“ durchgeführt. Dabei beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Röntgenschule mit historischen, kulturellen und wissenschaftlichen Auswirkungen des Röntgenzeitalters. An acht Stationen wurden die Schülerinnen und Schüler über einen lebensweltorientierten Zugang mit dem Namensgeber unserer Schule vertraut gemacht. Im Hinblick auf eine Nachhaltigkeit und Würdigung der Schülerergebnisse wurden ausgewählte Schülerarbeiten ausgestellt.

Das Projekt „Bilder durch Röntgen ?“ findet fortan jährlich zum Ende des 1. Schulhalbjahres in den siebten Klassen statt. Ziel des Projekt ist es, den Schülerinnen und Schülern der Röntgenschule auf spielerische und kreative Weise eine Identifikation mit unserer Schule zu erleichtern. 
Das Projekt wird von der Deutschen Röntgengesellschaft und dem Förderverein der Kurt-Löwenstein-Oberschule e.V. gefördert, in Kooperation mit dem  Jugendkunst- und Kulturzentrum "Gérard Philipe" durchgeführt und demnächst  um die Zusammenarbeit mit der Sophie Brahe Schule Berlin-Treptow erweitert.

Die Ausstellung zu Wilhelm Conrad Röntgen im Eingangsbereich der Schule


   Über Fotogramme machten sich die Schülerinnen und Schüler mit der   

                                Lichtdurchlässigkeit von Feststoffen vertraut.

                Nachbau eines zeitgenössischen Röntgenversuchsaufbaus


Die Biographie Wilhelm Conrad Röntgens zum Durchröntgen.


 

Am 23sten Januar 2017 besuchten Mitglieder der Deutschen Röntgengesellschaft zu Berlin (Frau Ermisch, Herr Dr. Lohwasser, Herr Dr. Stavginski), die unser Projekt unterstützt hatte, die Schule und sahen sich die Projektabläufe, die Ergebnisse derselben sowie die zugehörige Ausstellung an.

Mit freundlicher Unterstützung des

Jugend- und Kulturzentrums "Gérard Philipe".

 

 

Dank gilt der Agentur "MohrModels" und dem Filmfundus Tanja Oppel (beide Berlin), die Schaufensterpuppen für das Projekt spendeten, sowie dem Deutschen Röntgenmuseum zu Remscheid, welches eine Röntgenbüste sowie eine Edition mit Photographien W.C. Röntgens zu unserer Ausstellung beitrug. 


 Für das Schuljahr 2016/17 erfährt das Projekt Förderung durch die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. zu Berlin,

eine weitergehende Unterstützung ist bedacht. Wir danken an dieser Stelle den Unterstützenden. 

Weitere Schritte auf dem Wege der beginnenden Zusammenarbeit  waren die Vorstellungen unserer den begonnenen Prozess weiterführenden und verstetigenden Konzeption zum Vorstandstreffen der DRG in Berlin im März des Jahres, zum Röntgenkongress zu Leipzig im Mai, am Röntgen-Museum und -Gymnasium in Lennep  sowie an der Stadtverwaltung zu Remscheid im Juni 2017. Ein nächstes gemeinsamens Treffen ist für Ende Juli in den Räumen der DRG zu Berlin vorgesehen.

 

Gefördert von der Deutschen Röntgengesellschaft e.V.

und

unterstützt vom Förderverein der Kurt Löwenstein Oberschule e.V. 


Kunstkurs - Frau Thoms

Kunst Kurs 10. Klasse - Frau Thoms - Thema: Voodoo-Puppe

Die Schüler kamen auf die Idee ihren Schulabschluss und ihre weitere Zukunft mit Voodoo positiv zu beeinflussen. Daraus resultierte die Aufgabe für eine Portfolioarbeit.

  • Wie sehen eigentlich Voodoo-Puppen aus?

  • Wo stammen sie her?

  • Wer hat sie verwendet und wie?

  • Gibt es guten und bösen Voodoo-Zauber?

  • Muss ein Schnittmuster erstellt werden?

  • Wie näht man Voodoo-Puppen?

Schon gewusst?

Für einen guten Voodoo-Zauber werden Nadelköpfe mit folgenden Farben verwendet:

  • Weiß für Heilung und Genesung

  • Rot für Kraft und positive Energie

  • Grün für Geld

  • Gelb für Erfolg

  • Blau für Liebe

  • Lila für Spiritualität und Erkenntnis

  • Schwarz kann negative Energie bündeln und sie von dem Betroffenen fernhalten, sie abstoßen

 

Kunst Kurs 8. Klasse - Frau Thoms - Thema: Gesicht

Ein Schulhalbjahr wurden Gesichter genau betrachtet, gezeichnet, geknetet, gemalt und gebogen.

Die Werke des Künstlers Alexander Calder dienten für die Drahtarbeit als Vorlage.

Alexander Calder

 


Antirassismus - die Fühmannprojekte  -  eine Ausstellung

Projekte der 7ten - 9ten Jahrgangsstufen an der iRSS zu Franz Fühmann (1922 - 1984)

aus und in den Schuljahren 2012 - 2018

 

Nach dem erfolgreichen Fühmann Projekt der Klasse 9D im Mai 2012 und dem zugehörigen Projekttag in Märkisch Buchholz begann nach den Winterferien 2014 für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 D ein neues Projekt zu Franz Fühmann. Eine intensive, fächerübergreifende Beschäftigung im Unterricht mit der Neuerzählung des Nibelungenliedes von Fühmann stand auf dem Programm. Der produktive Umgang mit dem Text ermöglichte, dass im Unterricht nicht nur über literarische Texte gesprochen, sondern Schule auch ein Ort ästhetischen Erlebens wurde. Ein Bücherkoffer mit ausgewählten Werken Fühmanns begleitete das Projekt. Hierfür spendete der Hinstorff-Verlag Rostock einen Grundbestand an Büchern, wofür an dieser Stelle herzlicher Dank steht. Ergänzt wurde diese Spende durch die des Berliner Büchertisches und das Geschenk der Bücherhalle Schöneberg. Auch dafür gilt es Dank zu sagen.

 

                             Begleitet wurde das Projekt wiederum vom internationalen Franz Fühmann Freundeskreis (www.franz-fuehmann.de),

                                                                                                                                    seit 2011 Kooperationspartner der Schule.

 

Im Schuljahr 2014/15 stand ein Projekt zu Leben und Werk Fühmanns und den von ihm durchlebten Geschichtsabläufen auf dem Plan. Für das Jahr 2015/16 die Beschäftigung mit der Erzählung "Das Judenauto". Judith Härtig unterrichtete. In der zweiten Hälfte des Schuljahres 2017/18 wird Akiner Kisa, die Vorarbeiten seines Kollegen Klaus-Dieter Weis nutzend und weiter entwickelnd, das Nibelungenlied in der Neuerzählung Franz Fühmanns erneut im Deutsch- und in fächerübergreifendem Unterricht behandeln.

Zur Zeit  (von März bis Oktober 2017) ist an der integrierten Röntgen Sekundarschule eine Ausstellung  mit den  Ergebnissen der im Unterricht behandelten Themenkomplexe zu Antirassismus, Volksverhetzung und Krieg unter der Bezeichnung "Das Judenauto" zu sehen (s. u.).



Die Ausstellung  „DAS JUDENAUTO“  (März bis oktober 2017)


 

 

Fühmann-Projekt DAS JUDENAUTO

 

Ein fächerübergreifendes Projekt mit einem literarischen Text © J.Härtig

 

In der 9. Klasse haben sich die Schülerinnen und Schüler zum Jahresabschluss mit der Thematik Vorurteile und Ausgrenzung auseinandergesetzt.

Nosce te ipsum- Erkenne dich selbst lautete das ausgesprochene Ziel des Projekts.

Ethisch-moralische Fragen, soziologische Beobachtungen und eigene Erfahrungen standen im Mittelpunkt.

Eine historische und literarische Dimension kam mit dem Text Das Judenauto von F. Fühmann hinzu.

Die Resultate der Gruppenarbeiten wurden im Juli 2016 beim Schulfest ausgestellt.

 

Von März bis September 2017 gibt es die Ausstellung „Das Judenauto“ an der Schule.

 

Unser besonderer Dank gilt den Unterstützer(inne)n der Ausstellung, die durch Ihre Buch- und anderen Sachmittelbereitstellungen die Ausstellung ermöglichten:

 

dem französischen Übersetzer des „Judenauto(s), Alain Lance (Paris); der Bücherhalle Berlin-Schöneberg; dem Förderverein der Kurt Löwenstein Oberschule e.V (Berlin); dem internationalen Franz Fühmann Freundeskreis (Berlin); dem Peter Lang Verlag (Bern/Pieterlen), Tomomi Matsuno (Hiroshima)  und der Mori Ôgai Gedenkstätte zu Berlin-Mitte.



Download
ALG Rundbrief Nr. 62017, s. dort S. 3 (das Titelblatt eingerechnet)
ALGRundbrief Nr. 62017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 316.7 KB