MUS-E  international

Katharina Iva Nagel, Künstlerin

                  Marcelo Omine, Künstler

 Alice Thoms, Klassenlehrerin


Pilotprojekt „MUS-E“ startet im Ganztagsunterricht an der Röntgenschule!

 

MUS-E startete am 14. Februar 2020 bundesweit erstmalig an einer Integrierten Sekundarschule mit der Kunstsparte Tanz mit den Künstler*innen Katharina Iva Nagel und Marcelo Omine an der Röntgenschule. Beide Künstler*innen haben sehr viel Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen und Kindern. Das Methoden-Repertoire der beiden Künstler reicht von Tanzimprovisation, Tanztheater & Ortsbezogene Performance, Community Dance bis zu zeitgenössischer Tanzpädagogik. Dieses diente als Basis für die kreative Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 8, derspäteren 9b.

In zwei aufeinander folgenden Schulhalbjahren werden Künstler und Künstlerinnen verschiedener Kunstsparten mit den Jugendlichen künstlerische Ausdrucksformen erarbeiten. Die Themen welche in die künstlerische Arbeit einfließen, werden von den Jugendlichen selbst bestimmt und zusammen mit den Künstler und Künstlerinnen bearbeitet. MUS-E findet einmal wöchentlich während 2 Schulstunden statt und bezieht die Lehrkraft der Klasse aktiv mit ein.

MUS-E® als Bildungsprogramm, mit einem internationalen und europaweiten Netzwerk, unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung und fördert soziale Kompetenzen bei den teilnehmenden Schülern und Schülerinnen. Das Pilotprojekt MUS-E an der Röntgenschule wird  von der Berliner Sparkassenstiftung und einem Berner privaten Sponsoren gefördert. Für diese Förderung sprechen wir unseren Dank aus!

 

„Bereits 1993 wollte Yehudi Menuhin mit MUS-E® auch die Jugendlichen in der Adoleszenz erreichen, was wir damals aber zurückgestellt haben, da wir zunächst in den unteren Klassen von sozialen Brennpunktschulen wirksam werden wollten, wo wir alle Kinder eines Jahrgangs erreichen. Nun gibt es MUS-E® in zahlreichen Ländern und mehr als 1 Million Kinder haben wesentliche Impulse in ihr späteres Leben mitgenommen, da die Nachhaltigkeit von MUS-E® längstens nachgewiesen ist. Somit ist das Pilotprojekt an der Röntgenschule ganz im Sinne der Begründer des Programms MUS-E®. Ich wünsche allen Beteiligten, vor allem den Jugendlichen, viel Erfolg.“

Werner Schmitt, Vorsitzender Verein MUS-E Deutschland e.V. und Mitbegründer des Programms MUS-E®

 

Nach einer Einführung für die Schülerinnen und Schüler der Schule am 31. Januar 2020, wurde der reguläre Unterricht in Verbindung mit MUS-E  am 14. Februar 2020 aufgenommen. Zunächst ward hierfür der 8. Jahrgang, dort die Klasse Alice Thoms' und Jost Dylongs, ausgewählt.  Hatte eingangs Jost Dylong die Schüler/innen und   Künstler unterstützt, so wechselte das bald darauf vor dem Hintergrund der staatlich angeordneten CV-Prophylaxe zu Alice Thoms. Für das Schuljahr 2020/21 ist die Fortführung des Begonnenen (wieder ist Alice Thoms die Ansprechpartnerin) für die nunmehr 9te Klasse gegeben. Ab dem Schuljahr 2020/21  wurde zudem im 7ten Jahrgang eine weitere MUS-E-Klasse mit Klassenlehrer Oliver Tröger als Ansprechpartner implementiert. Die Inhalte werden mit MUS-E und Schule abgesprochen, die jeweilige Ausrichtung auf dem Kunstsektor danach gewählt.  Ansprechpartner vor Ort für die in dieser Arbeit befindlichen Personen ist

Paul A. Kleinert,  foerderloewenstein@yahoo.de (s.o.). Weitere Information s. unter "Kulturelle Bildung" auf dieser Schulnetzseite.


Am 12ten Juni kam es zum ersten MUS-E-Auswertungsgespräch in größerer Runde. Trotz misslichen Gegebenheiten, die durch die verordnete CV-Prophylaxe die Arbeit beeinträchtigten, zogen die Beteiligten (in Draufsicht von links: Jutta Obrowski, Alice Thoms, Marcelo Omine, Anja Müller, Katharina Iva Nagel und Paul A. Kleinert ) ein positives Fazit. Die Schülerinnen und Schüler konnten erreicht werden (wenngleich in Auswahl, s. das im Vorab Benannte), die Vornahme der Stärkung des Kreativpotentials und der Resilienzfaktoren bei den Jugendlichen wurde deutlich erreicht, die Zusammenarbeit von Künstlerin, Künstler und Klassenlehrerin war eine glückliche.  Die gute Unterstützung durch MUS-E- Koordination (Berlin) und -Leitung (Bern) taten ein Übriges. So kann es im neuen Schuljahr 2020/21 weiter gehen, zumal die Förderung des Bestehenden bewilligt, eine weitere Einführung von MUS-E in die 7ten Jahrgangsstufe  (hier meldete sich der junge Klassenlehrer Oliver Tröger als Ansprechpartner) bei entsprechender Finanzierung (die Anträge sind gestellt, Dank geht nach Bern und an die Schulleitung) bedacht wurde.

Dank der engagierten Finanzierungseinwerbung in Bern und Berlin, konnte im Schuljahr 2020/21 ein weiteres MUS-E Projekt an der Schule beginnen. Hierfür wurde der Klassenlehrer der Jahrgangsstufe 7, Oliver Tröger, gewonnen. Eine erste Besprechung unter Hinzuziehung der Begründungslehrerin Alice Thoms und der Koordinatorin von MUS-E Berlin, Anja Müller, in Absprache mit der Koordination vor Ort, Paul A. Kleinert, fand am 4ten August an der Schule Statt, ein weiteres

(mit der Künstlerin) am 4ten September. Mittler Weile ist auch dieses Projekt angelaufen.


Beginn einer 2ten MUS-E-Klasse in der 39. Kalenderwoche 2020

Kerstin Hurbain , Künstlerin  (© Lin Hektoen)

Kerstin Hurbain, Künstlerin  (© Lin Hektoen) 

 Oliver Tröger, Klassenlehrer


Nach Auswahl und Abstimmungsgeschehen gibt es ab der 39sten Kalenderwoche an der iRSS eine weitere MUS-E ® - Klasse. Die Künstlerin  Kerstin Hurbain und Klassenlehrer Oliver Tröger erarbeiten mit den Schülerinnen und Schülern ein auf diese abgestimmtes Lernprogramm. Die Stunden sind, wie schon beim Pilotprojekt (s. oben), fest in die Unterrichtseinheiten integriert.


          Auswertungs-und Absprachentreffen zum 7.Jahrgang am 30.November 2020                    Auswertungs-und Absprachentreffenim9.Jahrgang am 3.Dezember 2020

von linksnach rechts in der Draufsicht: Oliver Tröger, Kerstin Hurbain, Paul A. Kleinert  /                Katharina  Iva Nagel, Anja Müller, Alice Thoms und Marcelo Omine 

 

Am 23.März 2021 verabschiedeten wir uns  von der bisherigen MUS-E-Koordinatorin  für Berlin, Anja Müller, die MUS-E an der Schule zu integrieren half. Wir bedanken uns auch auf diesem Weg für die gute,  effektive und engagierte Zusammenarbeit und wünschen für den weiteren Lebensgang alles erdenklich Gute.

Ab dem 2ten Schulhalbjahr 2020/21  unterstützt uns nun Anna Lehmann als MUS-E-Koordinatorin für Berlin.

 

Katharina Iva Nagel , Künstlerin;

bis Februar 2021 an der iRSS

Marcelo Omine, Künstler;

bis Februar 2021 an der iRSS

Alice Thoms, gründende Klassenlehrerin

Kerstin Hurbain, Künstlerin

seit Oktober 2020 an der iRSS

 Oliver Tröger,

Klassenlehrer


Im Februar 2021 steht der Wechsel im 9ten Jahrgang vom darstellenden Tanz zur bildenden Kunst gemäß MUS-E-Programm an.

Am 1o. und 11. Februar fanden Bewerbungs-gespräche mit 4 Künstlerinnen und Künstlern an der Schule Statt. Die MUS-E-Koordinatorin für 

 Berlin, Anna Lehmann, die für Deutschland,

Jutta Obrowski, und die Klassenlehrerin Alice Thoms im auswertenden Gespräch 

(in der Draufsicht von links nach rechts).

 Fabrizia Vanetta,

  die ab der 10. KW  die Klasse 9b begleiten wird .

Nach dem darstellenden Tanz wird nun die bildende Kunst von Fabrizia Vanetta vertreten.

Hier während des Bewerbungsgespräches: Paul A. Kleinert, (kulturelle Bildung an der Schule),

Anna Lehmann, Fabrizia Vanetta und Alice Thoms 

(2. Photographie von rechts, von links nach rechts in der Draufsicht).


MUS-E - Malerei- und Graphikklasse

Bilder Fabrizia Vanettas - für die Photographie: © Steve Massy

Alice Thoms, gründende Klassenlehrerin


In der Folge des "Corona"-Geschehens

kam es zum online- Unterricht 


Bei gutem Wetter konnte auf dem Schulhof gearbeitet werden - eine rege Beteiligung war zu verzeichnen.

Verschiedene Techniken kamen zu Einsatz,

eingeführt von Fabrizia Vanetta .

Die Erläuterungen vor Ort waren kamen deutlich  besser an.


MUS-E - Tanzklasse

Eindrücke aus dem Unterricht der Tanzklasse. Trotz "Corona"-Beschränkungen konnte der entsprechende Raum genutzt werden, was die Jugendlichen goutierten.


MUS-E - Evaluationstreffen am 9ten Juni 2021  -

nach mehr als einem Jahr erfolgreicher Arbeit kam es zum ersten Evaluationstreffen an der Schule. Diese Art des Austauschs wird auch künftig fortgesetzt werden.

Tänzer Marcelo Omine und Tänzerin Katharina Iva Nagel, die gemeinsam MUS-E an der Schule einführten

Tänzerin Kerstin Hurbain und Klassenlehrer Oliver Tröger, die die Arbeit in der 7ten Klassenstufe etablierten

Kerstin Hurbain, Oliver Tröger und Paul A. Kleinert,

zuständig für die Koordination der Schnittstelle

MUS-E / Schule 


Die MUS-E-Koordinatorinnen Anna Lehmann (zuständig für Berlin) und Jutta Obrowski (deutschlandweit zuständig)

Marcelo Omine, Katharina Iva Nagel, Anna Lehmann,

Jutta Obrowski, Kerstin Hurbain, Oliver Tröger, 

Paul A. Kleinert,  die Malerin Fabrizia Vanetta und die Gründungslehrerin Alice Thoms - von links nach rechts)

Alice Thoms erfuhr Unterstützung durch die Lehrerin

Soma Sohrabi, die ebenfalls  die 9te Klassenstufe bei ihrem Wechsel vom Tanz zu Graphik und  Malerei begleitete,

hier im Bild als dritte von rechts (in Draufsicht)


Eindrücke von der Arbeit Kerstin Hurbains und Oliver Trögers mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klassenstufe.

Auch das Koordinationskollegium von MUS-E stellt sich in einer neuen Konstellation dar: So kamen Frauke Jürgens in ihre Zuständigkeit als Programmleiterin für Berlin und Jenny Schmiedel in die als neue Koordinatorin, die Anna Lehmann ablöst. Wir wünschen beiden Kolleginnen einen guten Beginn und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Beginn einer neuen MUS-E-Klasse für bildende Kunst im November 2021

Alice Thoms - Klassenlehrerin


Nach Katharina Nagel, Marcelo Omine und Fabrizia Vanetta (zur jeweiligen Person s. die Hinweise auf dieser Netzseite) arbeitet nun Maryna Lavrenyuk in der MUS-E-Gründungsklasse an der Schule (mittler Weile in der 10ten Klassenstufe).  Auch im letzten "Newsletter" der Schule war hierzu zu lesen. Wir freuen uns, dass, nach einer Zeit der Vakanz, dieses wertvolle Angebot den Schülerinnen und Schülern der Schule wieder zur Verfügung steht.

In der 10ten Klassenstufe wurde im Schuljahr 2021/22  "An Artist's Book"  erarbeitet. In Folge einige der Ergebnisse.


 

                                              Zukunftsvisionen von Stadträumen , Klasse 10B,  die Ausstellung im Schulhauptgebäude

Die Mus-E Klasse 2022 in der 8. Klassenstufe bekommt Eindrücke der fantastischen Street Art und Graffiti-Kultur aus erster Hand.

Wandgestaltung an der Wilhelm-Bölsche-Schule (Integrierte Sekundarschule in Berlin), durch

Thomas Panter; ab der 7ten Kalenderwoche 2022 unterstützt uns der Graffitikünstler, der in der 8ten Jahrgangsstufe, gemeinsam mit dem Klassenlehrer Oliver Tröger, die Schülerinnen und Schüler beim kreativen Lernen unterstützen wird.

 

Thomas Panter, Künstler

Oliver Tröger, Klassenlehrer in der 8ten Jahrgangsstufe


Seit einigen Wochen trainieren die Schüler/innen nun neue urbane Künste bei uns in der Schule. Tatkräftig unterstützt werden die Schüler der 8c dabei von der Graffiti Ikone Thomas Panter und Herr Tröger. Der erste Schritt sind Übungen mit Stift und Sprühdosen. Der zweite dann die Gestaltung der Wand im Schulinnenhof. Wie auf dem Foto zu sehen, nimmt die Kreativität auf gut 30qm seinen Lauf. Es sind jetzt noch erste Übungen, bevor das richtige Wandbild kreiert wird. Die Wand wird mit einem Verlauf von weiß ins dunkelblaue vorgestrichen. Dann kommt ein Portrait vom Namensgeber Röntgen und zahlreiche lustige Skelette die auf die Röntgenstrahlen verweisen werden mit Sprühdosen auf die Wand. 
Wir dürfen gespannt auf das Endergebnis sein.

Am  20sten Mai ab 13.00 Uhr kam es an der integrierten Röntgen Sekundarschule zu einem weiteren  Evaluationstreffen der  derzeit hier tätigen Künstlerinnen und Künstler sowie der zuständigen Lehrkräfte wie auch Koordinatorinnen und Koordinatoren. Neu in unsere Runde kam Mónica Dominguez, die die scheidenden Frauke Jürgens ablöst. Wir danken Frauke für die Zusammenarbeit mit guten Wünschen und begrüßen Mónica in unserer Runde. Auf der Agenda des Treffens standen die Evaluation der Arbeit der vergangenen Zeit, die, trotz spätem Beginn im Schuljahr,  ein positives Echo fand. Maryna und Thomas berichteten von der Arbeit, Alice und Oliver von Ihrer Begleitung dieser. Wiederholt wurde der Wunsch nach einem Turnus von einem Jahr für den Wechsel der künstlerischen Ausrichtung, die entsprechenden schulischen Gründe wurden benannt und diskutiert. Wir hoffen, hier Gehör zu finden. Dank gilt Künstlern und Lehrkräften für die kontinuierliche Arbeit in den derzeit besonders schwierigen Zeitläuften.

 

Ausblick auf das Schuljahr 2022/23

 P.A. Kleinert (kulturelle Bildung an der iRSS), O. Tröger (derzeit                         Treffen am 22. Juni 2022 an der iRSS                             J. Schmiedel (MUS-E-Koordinatorin),  K. Mianowski (Künstler),                          Klassenlehrer an der 8. Klassenstufe)                                       Namensnennung von links nach rechts                           A. Thoms (derzeit Klassenlehrerin an der 10. Klassenstufe)

 

Am 22. Juni stellte sich der Künstler Krzysztof Mianowski an der integrierten Röntgen Sekundarschule vor.  Er wird, zusammen mit der Gründungslehrerein Alice Thoms und dem MUS-E begleitenden Lehrer Oliver Tröger, im kommenden Schuljahr 2022/23 eine 7. und 9.  Klasse mit Perkussion begleiten.

KRZYSZTOF MIANOWSKI „Kylu“, Berlin/Polen

 

entwickelte seine Begeisterung  für Musik in der Jugendzeit als Gitarrist, Bassist und Schlagzeuger in Progressiv-, Metall- und Rockbands, entdeckte dann als Drummer den Funk und tauchte immer mehr in die Welt der Perkussionsinstrumente ein. Mit 25 Jahren erste Berührung mit Samba, was ihn zu Begegnungen mit den Batucada-Mestres der Rio-Sambaschulen Portela, Mocidade, Imperio Serrano oder Tijuca brachte. Seit dieser Zeit ist Kylu ein gefragter Workshopleiter sowie gern gesehener Gast auf zahlreichen internationalen Sambafestivals.

In der Berliner Sambaschule „Sapucaiu no Samba“ wirkt er in leitender Funktion und als Komponist, beim Bloco-X, einem internationalen Samba-Projekt, spielt er die erste Repenique.

Eigenes Bandprojekt „Brincadeira tem hora“, Begeisterung für Roda de Samba mit all ihren Instrumenten (Cavaquinho, Pandeiro, Tan-Tan) und afro-brasilianische wie auch afro-kubanische Rhytmen mit Timbal und Conga.