MUS-E  international

Katharina Iva Nagel, Künstlerin

Marcelo Omine, Künstler

Jost Dylong, gründender Klassenlehrer

 Alice Thoms, Klassenlehrerin


Pilotprojekt „MUS-E“ startet im Ganztagsunterricht an der Röntgenschule!

 

MUS-E startet am 14. Februar bundesweit erstmalig an einer Integrierten Sekundarschule mit der Kunstsparte Tanz mit den Künstler*innen Katharina Iva Nagel und Marcelo Omine an der Röntgenschule. Beide Künstler*innen haben sehr viel Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen und Kindern. Das Methoden-Repertoire der beiden Künstler reicht von Tanzimprovisation, Tanztheater & Ortsbezogene Performance, Community Dance bis zu zeitgenössischer Tanzpädagogik. Dieses dient als Basis für die kreative Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 8b.

In zwei aufeinander folgenden Schulhalbjahren werden Künstler und Künstlerinnen verschiedener Kunstsparten mit den Jugendlichen künstlerische Ausdrucksformen erarbeiten. Die Themen welche in die künstlerische Arbeit einfließen, werden von den Jugendlichen selbst bestimmt und zusammen mit den Künstler und Künstlerinnen bearbeitet. MUS-E findet einmal wöchentlich während 2 Schulstunden statt und bezieht die Lehrkraft der Klasse aktiv mit ein.

MUS-E® als Bildungsprogramm, mit einem internationalen und europaweiten Netzwerk, unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung und fördert soziale Kompetenzen bei den teilnehmenden Schülern und Schülerinnen. Das Pilotprojekt MUS-E an der Röntgenschule wird für 12 Monate von der Berliner Sparkassenstiftung gefördert. Für diese Förderung sprechen wir unseren Dank aus!

 

„Bereits 1993 wollte Yehudi Menuhin mit MUS-E® auch die Jugendlichen in der Adoleszenz erreichen, was wir damals aber zurückgestellt haben, da wir zunächst in den unteren Klassen von sozialen Brennpunktschulen wirksam werden wollten, wo wir alle Kinder eines Jahrgangs erreichen. Nun gibt es MUS-E® in zahlreichen Ländern und mehr als 1 Million Kinder haben wesentliche Impulse in ihr späteres Leben mitgenommen, da die Nachhaltigkeit von MUS-E® längstens nachgewiesen ist. Somit ist das Pilotprojekt an der Röntgenschule ganz im Sinne der Begründer des Programms MUS-E®. Ich wünsche allen Beteiligten, vor allem den Jugendlichen, viel Erfolg.“

Werner Schmitt, Vorsitzender Verein MUS-E Deutschland e.V. und Mitbegründer des Programms MUS-E®

 

Nach einer Einführung für die Schülerinnen und Schüler der Schule am 31. Januar 2020, wurde der reguläre Unterricht in Verbindung mit MUS-E  am 14. Februar aufgenommen. Zunächst ward hierfür der 8. Jahrgang, dort die Klasse Alice Thoms' und Jost Dylongs, ausgewählt.  Hatte eingangs Jost Dylong die Schüler/innen und   Künstler unterstützt, so wechselte das bald darauf vor dem Hintergrund der staatlich angeordneten CV-Prophylaxe zu Alice Thoms. Für das Schuljahr 2020/21 ist die Fortführung des Begonnenen (wieder ist Alice Thoms die Ansprechpartnerin) für die nunmehr 9te Klasse gegeben. Ab dem Schuljahr 2020/21  soll zudem im 7ten Jahrgang eine weitere MUS-E-Klasse mit Klassenlehrer Oliver Tröger als Ansprechpartner implementiert werden. Die Inhalte werden mit MUS-E und Schule abgesprochen, die jeweilige Ausrichtung auf dem Kunstsektor danach gewählt.  Ansprechpartner vor Ort für die in dieser Arbeit befindlichen Personen ist

Paul A. Kleinert,  foerderloewenstein@yahoo.de (s.o.). Weitere Information s. unter "Kulturelle Bildung" auf dieser Schulnetzseite.


Am 12ten Juni kam es zum ersten MUS-E-Auswertungsgespräch in größerer Runde. Trotz misslichen Gegebenheiten, die durch die verordnete CV-Prophylaxe die Arbeit beeinträchtigten, zogen die Beteiligten (in Draufsicht von links: Jutta Obrowski, Alice Thoms, Marcelo Omine, Anja Müller, Katharina Iva Nagel und Paul A. Kleinert ) ein positives Fazit. Die Schülerinnen und Schüler konnten erreicht werden (wenngleich in Auswahl, s. das im Vorab Benannte), die Vornahme der Stärkung des Kreativpotentials und der Resilienzfaktoren bei den Jugendlichen wurde deutlich erreicht, die Zusammenarbeit von Künstlerin, Künstler und Klassenlehrerin war eine glückliche.  Die gute Unterstützung durch MUS-E- Koordination (Berlin) und -Leitung (Bern) taten ein Übriges. So kann es im neuen Schuljahr 2020/21 weiter gehen, zumal die Förderung des Bestehenden bewilligt, eine weitere Einführung von MUS-E in die 7ten Jahrgangsstufe  (hier meldete sich der junge Klassenlehrer Oliver Tröger als Ansprechpartner) bei entsprechender Finanzierung (die Anträge sind gestellt, Dank geht nach Bern und an die Schulleitung) bedacht wurde.