Das Röntgen - Projekt "Bilder durch Röntgen?"

Arbeitskreis „Wilhelm Conrad Röntgen“

 

 

Der Arbeitskreis „Wilhelm Conrad Röntgen“, bestehend aus Frau Dr. Dünkel (Kunsthistorikerin, externe Mitarbeiterin), Frau Dr. Casagrande, Herrn Schlecker (Lehrkräfte),  Herrn Kleinert (kommissarischer Ansprechpartner der Schule für kulturelle Bildung - von rechts nach links in Bilddraufsicht) und, im Juni 2016 hinzugekommen, Frau Schrickel (Lehrerin, s.u. "Projekte & Partner /Arbeitskreis Geschichte"), hat es sich zum Ziel gesetzt, die Schülerinnen und Schüler der Röntgenschule zu dem Namensgeber unserer Schule zu informieren. Das Ziel des Arbeitskreises ist es, ab dem Schuljahr 2016/2017 den 7. Jahrgang im Rahmen eines dreitägigen Projekts auf spielerische und künstlerische Weise mit der Geschichte und dem Prinzip der Röntgenstrahlen vertraut zu machen. Im Sinne einer fortlaufenden Auseinandersetzung mit Wilhelm Conrad Röntgen ist im 10. Jahrgang, entsprechend dem Rahmenlehrplan  Physik, eine wissenschaftliche Vertiefung der Thematik geplant.  

Zudem dient dieser Arbeitkreis dem Anliegen, unseren aus sechs Stadtbezirken kommenden Schüler(inne)n Identifikationsmuster anzubieten, die ihnen eine Integration vor Ort erleichtern und sie befähigen, sich als "Schüler/innen der Röntgenschule" zu fühlen.

Am Ende des Schuljahres 2015/16 kam es zunächst zu einer Probephase des Projektes (s. Ablaufpläne für den 11. - 13.07.2016 in der zugehörigen pdf-Datei), im Schuljahr 2016/17 wurden die vorbereiteten Stationen dann mit der Bezeichnung "Bilder durch Röntgen?" Bestandteil des schulischen Bildungsangebotes. Das Angebot wird jeweils kritisch ausgewertet und durch weitere Erarbeitungen ausgeweitet werden.

An drei Projekttagen wurde zum Thema "Bilder durch Röntgen?" gearbeitet. Die gelungendsten Exponate wurden ausgestellt.


Im Nachgang fand am  13.07.2016 eine erste Auswertung der Projekterprobung mit allen Beteiligten Statt.  Neben der allgemeinen Zustimmung zum Röntgen-Projekt und Rückmeldungen, dass die Arbeit mit den Schüler(inne)n an den einzelnen Stationen ausgesprochen gut verlaufen sei, gab es zu bedenkende Hinweise (v.a. wird künftig der jeweilige Zeitfaktor bei der Durchführung zu berücksichtigen sein). Die Vorbereitungsgruppe hat diese aufgenommen, besprochen und in die geplanten Handlungsabläufe eingearbeitet, so dass die benannten kritischen Punkte bei der Überführung in den schulischen Regelbetrieb ab dem  Schuljahr 2016/17 die größtmögliche Berücksichtigung finden.

 

Download
Projektidee und übergeordnete Fragestellungen
Projektidee und übergeordnete Fragestell
Adobe Acrobat Dokument 593.4 KB

Mit freundlicher Unterstützung des
Jugend- und Kulturzentrums "Gérard Philipe" 
 


Am 23sten Januar 2017 besuchten Mitglieder der Deutschen Röntgengesellschaft zu Berlin (Frau Ermisch, Herr Dr. Lohwasser, Herr Dr. Stavginski), die unser Projekt unterstützt hatte, die Schule und sahen sich die Projektabläufe, die Ergebnisse derselben sowie die zugehörige Ausstellung an.

Zuvor und im Anschluss kam es zu einem Erfahrungsaustausch, der ausgebaut werden und in einer kontinuierlichen Zusammenarbeit innerhalb der nächsten Jahre münden soll. Ein Schritt dahin war die Vorstellung unserer weitergeführten und verstetigten Konzeption zum Vorstandstreffen der DRG am 25ten März 2017 in Berlin, wobei ein Besuch des Röntgenmuseums und -geburtshauses zu Remscheid/Lennep durch die Projektgruppe für Ende Juni 2017 geplant wurde. Die DRG stellte die entsprechende Förderung in Aussicht, der Kontakt zum Leiter des Röntgenmuseums zu Remscheid, Herrn Dr. Busch, wurde hergestellt, entsprechende Planungen auf dem Röntgenkongress zu Leipzig (s.u.) abgesprochen.

zum Röntgenkongress in Leipzig

Nach der Einladung unserer Schule zum Besuch des Röntgenkongresses in Leipzig von Seiten der DRG  (s. "News & Termine" auf dieser Netzseite) war die Röntgenprojektgruppe vom 28sten bis zum 30sten Juni in Remscheid und Lennep. Hier fanden am Röntgenmuseum, am Röntgen Gymnasium zu Lennep, in der Stadtverwaltung Remscheid sowie am Jugendclub "Welle" in Lennep Absprachen zu einer künftigen Zusammenarbeit Statt.  Unser besonderer Dank gilt Herrn Dr. Uwe Busch (Leiter des Röntgenmuseums) für seine umfassendenden und wohlbedachten Vorbereitungen, Herrn Dick (Leiter des Röntgenlabors vor Ort), Frau Heyl (Museumspädagogin), den Herren Benkert und Lippert (Fachbereichs- und Schulleiter und am Röntgen Gymnasium zu Lennep), Neuhaus und Zimmermann (Fachdezernent BJSGS und leitender städtischer Verwaltungsdirektor zu Remscheid) sowie Herrn Pluszynski (Geschäftsführer des Jugendclubs "Welle") für die gute und effektive  Begleitung unserer Arbeitsgruppe.

Auch hier greift eine Förderung der Deutschen Röntgen Gesellschaft (Berlin), für die wir uns herzlich bedanken.

 

 

Am 4ten Oktober erreichte uns von Seiten der DRG die gute Nachricht, dass die Projektförderung weiterhin gewährleistet sei.

 

Am 6ten Oktober traf sich die Vorbereitungsgruppe (Prisca Schrickel, Dr. Vera Dünkel, Michael Schlecker, Dr. Vanessa Casagrande und Paul A. Kleinert - von rechts nach links in der Draufsicht) an der Röntgenschule, um die Strukturplanung für das künftige Geschehen zu bedenken. Am 7ten November kam es zu einem  weiteren Treffen dazu mit Dr. Stefan Lohwasser (Geschäftsführer der DRG) an der Geschäftsstelle der DRG Berlin (begleitet von Sandra Ermisch, die von Anfang an in den Prozess eingebunden war), für Januar 2018 ist der Austausch zum Erstdurchgang der Schüler/innen (s.u.) und der Förderungsstruktur vor Ort (Remscheid) mit Dr. Uwe Busch (Direktor des Deutschen Röntgen-Museums in Lennep) geplant, für März 2018 der daraufhin erfolgende erste reguläre

"Schule am anderen Ort"-Austausch Berlin-Lennep (Remscheid).

 

Im Dezember 2017 soll der erste Durchgang der "Schule am anderen Ort" mit Röntgenschüler(inne)n aus Berlin in Lennep Statt finden, für März 2018 ist ein erster solcher im regelhaften Bereich für die 7ten Klassenstufen bedacht.

 

Wir danken erneut der Deutschen Röntgen Gesellschaft (Berlin) für Förderung.

___________________________

Für das Schuljahr 2016/17 erfuhr das Projekt Förderung durch die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. zu Berlin,

eine solche wurde auch für das Schuljahr 2017/18 bestätigt.

 

 

 Gefördert von der Deutschen Röntgengesellschaft e.V.

und

unterstützt vom Förderverein der Kurt Löwenstein Oberschule e.V. 

 "Sophie trifft Wilhelm Conrad"

                                                         Sophie Brahe (1556 - 1643)                                                                         Conrad Wilhelm Röntgen (1845 - 1923)                                    Christiane Urbanz, Dr. Vanessa Casagrade, Dr. Vera Dünkel, Paul A. Kleinert, Sieruan Casey

 

"Sophie trifft Wilhelm Conrad"

- ein Gemeinschaftsprojekt der integrierten Röntgen Sekundar- und Sophie Brahe Gemeinschaftsschule

in  Zusammenarbeit mit der KungerKiezInitiative und dem Jugendkunst- und Kulturzentrum "Gérard Philipe"

gefördert von der Deutschen Röntgengesellschaft

und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

via FEIN-Mittel des Bezirksamtes Treptow-Köpenick


 

 

Das Projekt zielt darauf, die Schüler/innen der Röntgen-Sekundar-Schule in Berlin Neukölln und der weiterführenden Sophie-Brahe-Gemeinschaftsschule in Berlin Treptow zur Identifikation mit den Namensgebern ihrer Schulen zu befähigen. Inhaltlich baut das Projekt auf die an der Röntgen-Schule in den 7. Klassen bereits jährlich stattfindenden Röntgenprojekttage „Bilder durch Röntgen?“ auf. Es ist Teil der Kooperation und des geplanten Austauschs zwischen Röntgens Namen tragenden Bildungseinrichtungen in Berlin und Remscheid-Lennep.

 

Sophie Brahe (1556-1643) war die Schwester des dänischen Astronomen Tycho Brahe und selbst eine der wichtigsten Gelehrten der frühen Neuzeit, die auf Gebieten der Literatur, Medizin, Botanik, Chemie, Mathematik und Astronomie bewandert war. Zusammen mit ihrem Bruder führte sie (trotz Fehlen eines Teleskops) genaueste Himmelsbeobachtungen und astronomische Berechnungen durch, verfasste einen Fixsternkatalog und studierte 1572 die Erscheinung einer Supernova – ein entscheidender Schritt auf dem Weg vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild.

 

Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) war Physikprofessor an der Universität Würzburg und befasste sich mit der Leitung von Elektrizität im Vakuum, als er dank bildgebender Oberflächen 1895 die später nach ihm benannten Strahlen entdeckte, welche feste Körper durchdringen und das Schattenbild ihres Inneren aufzeichnen konnten. Seine Entdeckung war die Erfindung eines revolutionären Bildverfahrens und ein entscheidender Schritt auf dem Weg der Erforschung kleinster Teilchen der Materie, der Atome.

 

Über die Verschränkung der Lebensläufe von Röntgen und Brahe werden Lebensprozesse aufgegriffen, die sich für Identifikationsabläufe der Schüler/innen der diese Namen tragenden Schulen anbieten.

 

Ziel ist die Erarbeitung und Aufführung eines Theaterstücks, in dem beide Persönlichkeiten fiktiv miteinander in Dialog treten. Über ein Schuljahr wird mit Schüler/innen ein Stück entwickelt und umgesetzt, das am Ende des Schuljahres zur Aufführung kommt. Die Proben finden im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts Darstellendes Spiel an der Sophie-Brahe-Schule statt.