Inklusionspädagogik

Anerkannte Praxisstelle der Alice-Salomon Fachhochschule (ASH)- Sudiengang Soziale Arbeit (B.A.)

(Praxisanleitung A.Kunz) 

Ein Pilotprojekt in Förderung der Schüttstiftung, der DRG und des Fördervereines der Kurt Löwenstein Oberschule g.e.V.

Was lange währt, wird endlich gut. Seit 2008 (damals noch in der Ägide der "Kurt Löwenstein Oberschule") versuchten Schulleitung und Sozialpädagogik an der Schule die Einrichtung einer inklusionspädagogik, angelehnt an das Modell der "schoolassistents" in den skandinavischen Ländern und Finnland, wozu es zu Austauschbegegnungen in Stockholm (2007) und  Turku (2012) kam (zu letzterer s. unter der Rubrik "Internationale Kontakte" auf dieser Netzseite). Auch in diesen Rahmen fielen gemeinsame Besuche von Schulleitung und Sozialpädagogik 2009/2010 in 's-Hertogenbosch, wobei es zu einem intensiven Fachaustausch kam (s.u. EU-Projekte auf dieser Netzseite). Bedauerlicher Weise hörte sich die verantwortliche Bezirkspolitik auf Stadtratsebene die mitgebrachten und auf die Schule 'zugeschnittenen' Ideen zwar an, befand diese für gut und spendete Beifall - zu einer politischen oder gar finanziellen Unterstützung kam es jedoch nicht - was keinen Einzelfall darstellt.

Bereits in der Planungsphase gab es den Kontakt zum  "Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH", die sich seitdem als verlässlicher Kooperationspartner erwiesen hat. So wurde gemeinsam im Jahr 2013 eine "temporäre Lerngruppe" aus der Taufe gehoben, die innerhalb der folgenden 6 Jahre eine erfolgreiche Arbeit erbrachte, jedoch 2019 aus Mangel an geeignetem Personal wie auch vor dem Hintergrund finanzieller wie struktureller Gegebenheiten ihre Arbeit einstellen musste, zumal zu keiner Zeit die ursprüngliche Konzeption personell wie finanziell unterlegt werden konnte.

Seit Mai 2022 nun gibt es sie: die "inklusionspädagogik" an der integrierten Röntgen Sekundarschule, wozu es zu einer Kooperation mit der "Schüttstiftung. Viele Generationen. Ein Einklang",  der "Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH" und dem Förderverein der Kurt Löwenstein Oberschule e.V. (fTdJH) kam. Eine nicht unwesentliche Rolle bei der Vermittlung des  Kontaktes spielte hierbei das "Netzwerk Stiftungen und Bildung", dem  die Schule und ihr Förderverein seit 2017 als Mitglied verbunden ist und das an dieser Stelle bedankt sein soll.

Am 12. Mai 2022 fand die Einführungsveranstaltung im Beisein aller Projektbeteiligter an der integrierten Röntgen Sekundarschule statt, am 9. Juni die erste konkrete Absprache, die bereits am 23.Juni mit der Aufgabenübernahme seitens des ersten begleitenden Mentors, Reinhard Hübsch, ihre  Anwendung erhielt.  Zuvor hatte die Inklusionspädagogin Alexandra Kunz ihren Dienst an- und war in diese Arbeit eingetreten.


 

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Stellungnahme der Bezirksstadträtin Nagel zum Pilotprojekt
polit. Stellungnahme der BSRin Nagel.pdf
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Konzept Inklusionspädagogische Schulassi
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Frau Kunz ([email protected])

 

Seit Mai 2022 bin ich als Inklusionspädagogin an der Röntgen-Schule tätig. In meiner Arbeit unterstütze und begleite ich Schüler*innen ab der 8.Klasse, die noch kein 10. Schulbesuchsjahr absolviert haben. Schüler*innen, die aus unterschiedlichen Gründen motivationslos (geworden) sind und sich nur sehr gering auf Schule/Gruppe einlassen können, soll es ermöglicht werden u.a. über Langzeitpraktika in Betrieben / Firmen eine Perspektive zu entwickeln. Über den Weg der Praxis hätten die Schüler*innen die Möglichkeit ihren Schulabschluss zu erreichen. Entsprechend dem Konzept der inklusionspädagogik, werden die Schüler*innen ohne theoretische Anforderungen, ab der 8. Klasse:

  • in Form der Einzelfallarbeit betreut und
  • die Schüler*innen lernen ihre Potenziale und Ressourcen im beruflichen Kontext kennen.
  • Sie werden bei der Teilnahme eines Langzeitpraktikums eng begleitet und betreut.
  • Für die Entwicklung einer beruflichen Perspektive motiviert, durch die Anbahnung z.B. einer dualen Ausbildung.
  • Darüber hinaus bilde ich die Schnittstelle zwischen Jugendlichen, Lehrkräften, Praktikums-und Ausbildungsbetrieben sowie zu den Behörden, wie die Jugendberufsagentur und dem Jugendberatungshaus.

Seit über 20 Jahren bin ich als Sozialpädagogin tätig und habe in vielen Bereichen der Jugendhilfe gearbeitet. Unter anderem in der Einzelfallhilfe, im Krisendienst des Mädchennotdienstes (JND), in Projekten der Jugendberufshilfe und als Berufseinstiegsbegleiterin an Berliner Oberschulen.

 

 

 

Frau Domínguez ([email protected])

 

Eingebunden in die Inklusionspädagogik wurde in unserem Team die edukatorische Maßnahme in therapeutischer Ausrichtung zur Resilienzbildung von Schülerinnen und Schüler der iRSS entwickelt. Herausfordernde soziale Rahmenbedingungen und starke emotionale Belastungen können das schulische Erleben von Kindern und Jugendlichen maßgeblich prägen und zu Überforderungssituationen führen.

Ziel ist es, die Jugendlichen, die durch schwerwiegende sozioemotionale Situationen gegangen sind bzw. aktuell in solchen leben, zu erkennen und professionell gezielt zu unterstützen, wodurch ihre Resilienz gegenüber schwierigen Herausforderungen im Schulalltag gestärkt wird. Anhand therapeutischer Hilfestellungen erlernen sie spezifisches Handwerk, um sich selbst und ihr Umfeld besser zu verstehen. Somit wird ihre eigenen Handlungskompetenz gestärkt um überwältigende Lebenssituationen leichter und konstruktiver navigieren zu können und die Selbsterfahrungsmöglichkeiten grundlegend erweitert. Meine Arbeit liegt im Bereich der Konzipierung, Implementierung und Projektleitung der edukatorischen Maßnahme. Die Röntgen-Schule nimmt eine zukunftsweisende Rolle ein, indem sie ihren Schülerinnen und Schülern nachhaltig stabilisierende sowie sozioemotional entwicklungsfördernde Unterstützungsangebote zur Verfügung stellt.

 

Dieses Pilotprojekt wird seit dem Jahr 2024 von der Deutschen Röntgengesellschaft  (DRG) gefördert. Wir bedanken uns für die Unterstützung.

Herr Kuntz ([email protected])

Seit April 2026 bin ich als Inklusionspädagoge an der Röntgen-Schule tätig, insbesondere für Schülerinnen ab der 8. Klasse, die das 10. Schulbesuchsjahr noch nicht abgeschlossen haben und Schwierigkeiten haben, sich auf schulische Anforderungen und die Integration in die Gruppe einzulassen. Mein Ziel ist es, diesen Schülerinnen durch gezielte Unterstützung eine Perspektive zu bieten, indem sie über Langzeitpraktika in Unternehmen und Betrieben berufliche Orientierung finden und ihre Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss erhöhen.

 

Im Rahmen des inklusiven Pädagogikkonzepts arbeite ich eng mit den Schülerinnen zusammen, um ihre Potenziale und Ressourcen im beruflichen Kontext zu entdecken. Ich biete individuelle Förderung und begleite sie intensiv während der Langzeitpraktika. Dabei motiviere ich sie, berufliche Perspektiven zu entwickeln, und unterstütze sie aktiv bei der Anbahnung von Praktika oder einer dualen Ausbildung.

 

Meine Aufgaben:

 

Einzelfallarbeit: Individuelle Begleitung und Förderung der Schülerinnen, um ihre persönlichen und schulischen Ziele zu erreichen.

Langzeitpraktika: Intensive Betreuung und Unterstützung während der Praktika in Betrieben und Unternehmen.

Berufliche Perspektiven: Hilfestellung bei der Entwicklung einer beruflichen Zukunft, beispielsweise durch die Vermittlung von Praktikumsplätzen oder der Anbahnung einer dualen Ausbildung.

Vernetzung: Ich fungiere als Schnittstelle zwischen den Jugendlichen, Lehrkräften, Praktikumsbetrieben, Ausbildungsunternehmen sowie relevanten Behörden wie der Jugendberufsagentur und dem Jugendberatungshaus.

 

Meine Erfahrung: 

 

Ich bin ausgebildeter Erzieher mit dem Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung und habe zusätzlich Soziale Arbeit studiert. Seit über 20 Jahren arbeite ich als Sozialpädagoge und konnte in verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe sowie der Wiedereingliederungshilfe wertvolle Erfahrungen sammeln. Es ist mir ein persönliches Anliegen, die individuellen Ressourcen der Schülerinnen zu fördern und sie auf ihrem Weg zu begleiten, ihre schulischen und beruflichen Ziele zu erreichen.

Im Pilotprojekt wirkende Senioren via  "Viele Generationen. Ein Klang. "

 

 

Herr Hübsch

 

Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, ihre besonderen Fähigkeiten und Stärken zu erkennen, darin sehe ich eine meiner Aufgaben als Mentor. In der Folge sollten wir gemeinsam herausfinden, in welchem Berufsfeld sie diese Eigenschaften besonders gut und erfolgreich praktizieren können. Mein Wunsch ist es, sie dabei derart zu motivieren, daß sie auch bei Rückschlägen immer wieder die Kraft aufbringen, ihr Ziel weiter zu verfolgen.

 

Aber wir Mentorinnen und Mentoren sollten nicht nur beim Erreichen schulischer und beruflicher Zeile hilfreich sein; wir sollten ihnen zudem Mut machen, Konflikte im Alltag konstruktiv anzugehen; dazu müssen sie die Möglichkeit haben, für ihre Ängste, für Verzweiflung und Wut einen Ansprechpartner zu haben. Mein Wunsch ist es, daß die Schülerinnen und Schüler, die wir betreuen, am Ende der Begleitung durch einen Mentor zu sich gefunden haben – und sich auf den Weg zu einem geglückten Leben machen können. 

 

 

Wigbert Kreutzberg

 

 

Nach dem Chemiestudium habe ich 15 Jahre Verfahren zur Rückgewinnung spezieller Metalle aus verschiedenen Schrotten entwickelt. Die meiste Zeit meines Arbeitslebens war ich im Brandenburger Umweltministerium mit der Organisation der Abfallwirtschaft des Landes beschäftigt. Seit zehn Jahren arbeite ich ehrenamtlich für den Senioren-Experten-Service (SES), einer Gemeinschaftseinrichtung von Wirtschaftsverbänden und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In diesem Rahmen begleite ich u.a. auch in dem Programm VerA (Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen) Auszubildende, die Probleme bei ihrer Ausbildung haben. Ich bin gern bereit als Mentor mein Fachwissen und meine Lebenserfahrung jetzt an der Röntgen-Schule einzubringen, um Schüler zu unterstützen, die Schwierigkeiten beim Lernen und der Kommunikation mit Lehrern und Klassenkameraden haben.


Die Röntgen-Schule beim 13. Berliner Stiftungstag

Am 11.11.2022 hatten wir die Gelegenheit unser Projekt „Inklusionspädagogik an der Röntgen-Schule“ im Roten Rathaus vorzustellen.

Unsere Unterstützer*Innen Frau Schütt (Schütt-Stiftung), Herr Schmid (Mitglied des Kuratoriums der Schütt-Stiftung), Herr Hübsch (Senior Experten Service) und Fr. Kunz (Inklusionspädagogin an der Röntgen-Schule) stellten gemeinsam das Projekt vor.

Hier ein paar Eindrücke vom 13. Berliner Stiftungstag: 

                     Begrüßung durch die Berliner Bürgermeisterin Frau Giffey                                                              (v.l.n.r.) Hr. Schmid, Fr. Kunz, Hr. Hübsch                                                                   Fr. Schütt, Hr. Schmid

Am 10. März 2023 trafen Alexandra Kunz (Inklusionspädagogik an der iRSS) , Wendy Mikrikow (Koordinatorin am Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH), Detlef Pawollek (Schulleiter der iRSS), Christian Malina (Leitung der Projektarbeit an Schulen vom Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH) und Paul A. Kleinert (konzeptionelle Sozialpädagogik an der iRSS) einander, um zum weiteren Weg der inklusionspädagogik an der Schule zu beraten, Finanzierungsmöglichkeiten auszuloten, das dem entsprechende Vorgehen zu besprechen und miteinander abzustimmen. Wir danken der Stiftung Bildung (in persona: Katja Hintze) für die freundliche Unterstützung.

Jahresauswertung 2022/2023 der Inklusionspädagogik an der integrierten Sekundarschule

In gut strukturierter und prägnanter Form trug die Inklusionspädagogin Alexandra Kunz (Pfefferwerk Stadtkultur) gGmbH 14. Juni 2023 die  Ergebnisse des ersten Jahres der Arbeit der

inklusionspädagogik vor, wobei die fachkundigen Zuhörerinnen und Zuhörer der Schüttstiftung , der Generationen Werkstatt, des Fördervereins der Kurt Löwenstein Oberschule, des Kollegiums der integrierten Röntgen Sekundarschule und von Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH den Ausführungen aufmerksam folgten, die eine rege Diskussion im Nachgang zeitigten.

Schritte zum "Wie weiter" und zu wünschenswerten Entwicklungen innerhalb des Pilotprojektes wie auch der nachhaltigen Finanzierung fanden ebenso Aufnahme wie die Ausführungen des Seniorpartners Reinhard Hübsch zu seinen Erfahrungen des ersten Jahres der Mit- und Zusammenarbeit an der Schule.

 

Am 16ten Oktober 2023. sind die projektverantwortlichen Menschen zum Schuljahresbeginn zusammengesessen und berieten zur aktuellen Lage, den anstehenden Aufgaben und deren Verteilung.

Am 31.01.2024 fand die turnusgemäße Teambesprechung zwischen Herrn Kreutzberg (Mentor-SES), Herrn Hübsch (Mentor-SES), Herrn Kleinert (Sozialpädagoge  an der Röntgenschule) und Frau Kunz (Inklusionspädagogik an der Röntgenschule) statt..

Zum 2. Halbjahr tauschten sich die Akteure über anstehende Aufgaben aus. 

 

16. Oktober 2023


Stiftungsarbeit, s.a.u. "Stiftungen" unter der Rubrik "Kulturelle Bildung"

Am 14ten November ist  Anja Dehghan von "The Duke of Edinburgh's International Award" an der Schule. Es geht um die Arbeit mit den Jugendlichen, denen ansonsten wenig Möglichkeit und Raum geboten wird, sich zu entwickeln, und die der sozialen 'Zurüstung' bedürfen, da sie ansonsten in der Regel in "Verschiebebahnhöfen" landen. Die Inklusionspädagogin Alexandra Kunz und  der für kulturelle Bildung an der Schule zuständige Paul Alfred Kleinert sind die Gesprächspartner.

Auch dieser  Kontakt entstand via Netzwerk Stiftungen und Bildung.

Am 7ten Dezember 2023 kam es zu einem weiteren Austauschtreffen zum Pilotprojekt der inklusionspädagogik an der Schule mit der Begründerin der Schüttstiftung "Viele Generationen. Ein Klang", Ute Schütt, und Andreas Schmid von der Generationen Werkstatt in Zusammenarbeit mit SIS, an der neben der die Arbeit leistenden Alexandra Kunz auch die Schulleitung, vertreten durch Detlef Pawollek, die Vertreter der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH, Wendy Mikrikow und Christian Malina  sowie der für die konzeptionelle Sozialpädagogik an der Schule zuständige Paul A. Kleinert teilnahmen. Die Ausrichtung des Projektes wurde besprochen, die bislang  geleistete Arbeit gewürdigt und die Fokussierungen geschärft. Dank geht an die Stiftung und den Förderverein der Kurt Löwenstein Oberschule e.V. für die verlässliche Finanzierung des Pilotprojektes.

 

Am 18ten Juni 2024 kam es zur regelhaften halbjährlichen Auswertungsrunde der Miarbeiter von Schule und Anstellungträger mit den Senioren, wovon einer erkrankt war.

Zur Debatte standen der zugehörige Erfahrungsaustausch, die in der Arbeit enthaltenen 'Stolpersteine', organisatorische Fragen  sowie der Stand der Dinge.

 

Am 19ten Juni 2024 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Schüttstiftung, der Generationen Werkstatt, des Fördervereins der Kurt Löwenstein Oberschule mit den zuständigen Mitarbeitern der integrierten Röntgen Sekundarschule und  der Schulleitung derselben beim Anstellungsträger Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH mit den dortigen Mitarbeitern auf dem Pfefferberg im Rayon Berlin Prenzlauer Berg.Hierbei ging es um den regelhaften Fachaustasch und einen Rückblick auf die gesamte Zeit der Arbeit miteinander, wobei ein (überwiegen positives) Fazit gezogen wurde. Alexandra Kunz hatte eine (beeindruckende) interne Evaluation vorbereitet, zwei der  

                                                    involvierten Senioren berichteten zudem von den ihrersets gemachten Erfahrungen.

 




Am 16.07.2024 trafen sich zum gemeinsamen Austausch die Schulleitung des OSZ-Kraftfahrzeugtechnik sowie die Schulleitung der Röntgen-Schule. Frau Kunz (Inklusionspädagogin der Röntgen-Schule)  stellte das Projekt Inklusionspädagogik  sowie die Jahresergebnisse vor. Gemeinsam mit den Schulleitern Herr Rahmig (OSZ-KFZ), Herr Pawollek (Röntgen-Schule),  Fr. Endter (Abteilungskoordinatorin ; OSZ-KFZ), Frau Beck
 (Beratungslehrerin und Koordinatorin Inklusion; OSZ-KFZ) tauschten sich die Beteiligten über die Inhalte  und Erfahrungen des Projektes aus.

 

 

Am Eingang des neuen Schuljahres fand am 10ten Oktober eine weitere turnusgemäße Teambesprechung zwischen Frau Kunz (Inklusionspädagogik an der Röntgenschule), Herrn Kreutzberg (Mentor-SES), Herrn Hübsch (Mentor-SES), Herrn Kleinert (Sozialpädagoge  an der Röntgenschule) und Frau Mikrikow (Trägerkoordinatorin von Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH)  statt.

 

Die Berliner Inklusion aus Sicht eines Neuköllner Schulleiters - "inklusiv bergauf oder inklusiv bergab?"

Am 14ten November 2024 kam es an der Fritz-Karsen-Schule zum Fachtag der Psychotherapeutenkammer Berlin, an dem auch zahlreiche Lehrkräfte und Sozialpädagogen aus Schulen teilnahmen. Das zu Grunde liegende Thema des Fachtages waren der "Lebensraum Schule" und die derzeitige mentale Lage von Kindern und Jugendlichen in Berlin und Deutschland.

In Folge das Programm des Fachtages.

Zur Veranstaltung der Berliner Psychotherapeutenkammer "Lebensraum Schule" wurde in Berlin-Neukölln geladen. Hier kamen auch Konzepte und Perspektiven künftigen therapeutischen Arbeitens zur Sprache, wovon in Folge unter "Inklusion macht Schule" ein bereits existierender Ansatz nachzulesen steht.

Ansprechpartnerin:

TextVivantes Klinikum im Friedrichshain

Sozialpädiatrisches Zentrum

Landsberger Allee 49

10249 Berlin

[email protected]

Tel.: (030) 130 23 1914

Unter dem Titel "Inklusiv bergauf oder inklusiv bergab" gab der Schulleiter der integrierten Röntgen Sekundarschule von Berlin-Neukölln (mit Treptower Standort, Detlef Pawollek,  eine kritische Hinterfragung bisher gängiger Praktiken im Schulsystem und Vorschläge zu einer möglichen künftigen Arbeitsgrundlage. Verschiedene Versuche und Projekte, dem derzeitigen Dilemma zu begegnen wurden an der Schule etabliert oder versucht; auch zu den daraus gewonnenen Einsichten sprach Detlef Pawollek. Auszüge in Folge unter "Inklusion".

Am 16ten Januar 2025 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Schule, des Fördervereins und des Anstellungsträgers mit den Projektfördernden zum regelhaften Austausch zur Fortführung desselben. Angesichts der desaströsen Lage in puncto Planungssicherheit für das "Startchancenprogramm": (welche Mittel stehen für Personalstellen  zur Verfügung?,  gilt das Bonusprogramm in Anrechnung?) ist das Ergebnis ein hoch erfreuliches: so fördert die Schüttstiftung, deren Gründerin, Ute Schütt, zugegen war, das Projekt bis zum Schuljahresende in Höhe der derzeitigen finanziellen Unterstützung weiter. Wofür wir uns herzlich bedanken, war die Stelle doch ansonsten gefährdet! Am 28sten Januar wird es eine Planungsrunde von Förderverein, Anstellungsträger und konzeptioneller Sozialpädagogik an der Schule geben, worin weitere Fördermöglichkeiten besprochen und die entsprechenden Wege bedacht werden. Am 14ten Februar kam die Bestätigung der Schüttstiftung, dass das Projekt weiter gefördert werde. Da die ursprünglich für die Weiterführung des Projektes gedachten Mittel des "Startchancenprogrammes" noch immer nicht zur Verfügung stehen und weiterhin unklar ist, wann dieser Zeitpunkt gekommen sein wird, bedeutet die weitere Förderung den Erhalt des Pilotprojektes, wofür der Stiftung unser Dank gilt!


Am 19ten März fand eine weitere turnusgemäße Teambesprechung zwischen Frau Kunz (Inklusionspädagogik an der Röntgenschule),
Herrn Kreutzberg (Mentor-SES), Herrn Hübsch (Mentor-SES), Herrn Kleinert (Sozialpädagogik an der Röntgenschule) und Frau Mikrikow
(Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH) statt. 

 

Am 2ten Juli 2025 kam es an der iRSS zum turnusgemäßen Austausch mit der Stifterin der SchüttstiftungUte Schütt, und Andreas Schmid von der Generationen Werkstatt sowie Vertretern des Anstellungsträgers und der Schule, wobei die neue und derzeit in das Projekt involvierte Kollegin, (hier nicht abgebildet) ihre Arbeits- und Herangehensweise vorstellte und die gegenwärtige Bedarfslage erläuterte. Vor dem Hintergrund der allgemein herrschenden Planungsunsicherheit  (die Freischaltung der Finanzen aus dem Bonusmittel- und für das "Startchancenprogramm" erfolgte erst kürzlich, wobei die Parameter der Bemessungsgrundlagen  sich  -für die Arbeit vor Ort nicht nachvollziehbar - veränderten, was deutliche Einbußen und entsprechende Unsicherheiten für die Schule und deren Personalplanung mit sich brachte).

Dank  SchüttstiftungFörderverein und Anstellungsträger lässt sich das Projekt finanziell fortführen; Dank gilt jedoch nicht zuletzt denen, die die Arbeit vor Ort bewältigen.

Da  sich bei der Arbeit mit den Jugendlichen auch der hohe Bedarf an psycho-edukatorischer Unterstützung zeigt, wird von Mónica A. Domínguez (mittig auf der ersten Photographie) und Paul A. Kleinert seit 2023 an einer dementsprechenden Konzeptionserweiterung gearbeitet. Am 20sten Mai und 23sten Juli  kam es zum ersten erweiterten Treffen, wobei wir uns freuen, dass uns Karl Wahlen (Dipl. Psych., psychologischer Psychotherapeut und Erziehungsberater; auf der zweiten Photographie rechts im Bild in der Draufsicht) und Robert Schramm (systemischer Psycho-, Familien- und Paartherapeut; links im Bild auf der zweiten Photographie) mit Ihren Expertisen unterstützen.  Am 23sten Juli kam es zudem zu einem Gastvortrag, die ihre kunsttherapeutische Arbeit  "Begleitetes Malen" im Rahmen eines sozialpädagogischen Pilotprojektes an einer Schule vorstellte. Die beiden Kolleginnen im Bereich der inklusionspädagogik innerhalb der Sozialpädagogik an der iRSS, Alexandra Kunz, werden entsprechend in den Prozess einbezogen. Am 25sten September wurde die konzeptionelle Besprechung in dieser Runde weiter geführt, die nunmehr die o.g. Kolleginnen einbeziehen wird.

 

Am 24ten September fand eine weitere turnusgemäße Besprechung zwischen Frau Kunz  , Frau Mikrikow, Herrn Hübsch (Mentor-SES), Herrn Kreutzberg (Mentor-SES) und Herrn Kleinert  statt..

 

Am 13ten November 2025 fand erneut ein Treffen der Vorbereitungsgruppe für die Hinführung zu therapeutischen Hilfen innerhalb der Inklusionspädagogik an der iRSS statt, woran nunmehr die sechs direkt Beteiligten innerhalb des Prozesses teilnahmen: Mónica Domínguez,Alexandra Kunz, Paul Alfred Kleinert, Robert Schramm und Karl Wahlen. Bei diesem Treffen ging es um die Eingliederung der therapeutischen Hilfen in den Verfahrensablauf an der Schule, wozu es am 22sten Januar 2026 und nach den Winterferien des Schuljahres 2025/26 weitere Treffen geben wird, letzteres dann unter Beteiligung der vorgesehenen Therapeutin respektive des Therapeuten.

 

Im Vorab des regelhaften Erfahrungsaustausches zu dem an der Schule etablierten Röntgenprojekt (s. nebenstehende Photographie)  fand am 19ten November ein Treffen des Verantwortlichen für die   konzeptionelle Sozialpädagogik an der Schule, Paul A. Kleinert, mit dem Geschäftsführer der Deutschen Röntgengesellschaft, Dr. med. Lohwasser, an der iRSS statt, bei dem es u.a. um die Hinführung zu therapeutischen Hilfen innerhalb der inklusionspädagogik an der Schule ging.

Hierbei wurde  eine Vereinbarung über eine zusätzliche Förderung des Pilotprojektes durch die DRG getroffen, die an dieser Stelle herzlich zu bedanken ist. 

Damit wird dem nunmehr ein Dezennium andauernden fruchtbaren Austausch zwischen Schule und DRG ein neues Kapitel hinzugefügt.

 

 

 

Am 12ten Dezember 2025 fand 2025 an der iRSS der nächste turnusgemäßen Austausch mit der Stifterin der SchüttstiftungUte Schütt, und Andreas Schmid von der Generationen Werkstatt sowie Vertretern des Anstellungsträgers und der Schule statt. Hierbei kamen die Fortschritte, die derzeit in Arbeit befindliche Erweiterung des Projektes in puncto Hinführung zu therapeutischen Hilfen und die finanzielle wie personelle Situation in den Blick. Ein weiteres Austauschtreffen ist für Anfang 2026 bedacht.

Am 22sten Januar 2025 kam es zu einem weiteren Treffen der Vorbereitungsgruppe für die Hinführung zu therapeutischen Hilfen innerhalb des inklusionspädagogischen Geschehens an der iRSS, wobei es um die anstehenden Implementierungsschritte und mögliche künftige Trägerschaften für das Pilotprojekt ging. Die Besetzung wie oben beschrieben (s. zum 13ten November 2025).

Ein erneutes Treffen der Vorbereitungsgruppe für die Hinführung zu therapeutischen Hilfen im Rahmen der Inklusionspädagogik an der iRSS fand am 26sten Februar statt. 

Neben den bisherigen Akteuren waren bei diesem Treffen auch Anne Luther vom DPW sowie die Geschäftsführung des Legastheniezentrums Kreuzberg, Uwe Spindler und Kevin Eggebrecht, beteiligt.

Auch am 16ten April fand ein Treffen der Implementierungsgruppe für die (trauma)therapeutische Hilfeanbahnung an der Schule statt. Neu hinzugekommen:

Daniel Kuntz (links in der Draufsicht auf der ersten Photographie), der die Arbeit an der Schnittstelle der Inklusionspädagogik der Schule und der künftigen Arbeitsausrichtung begleiten wird.

 

Am 21sten Mai fand ein weiteres Treffen, dieses Mal zum Abschluss der theoretischen Implementierungsphase, statt. Nach dem Dienstende Paul A. Kleinerts im Juli 2026 wird die folgende Projektgruppe die Arbeit fortführen: Frau Dominguez (Projektleitung), Frau Kunz (Jugendamt-/ RSD-Verantwortliche), Michael Schlecker-Feldt (Schulleitung und  für die Finanzflüsse und Implementierung an der Schule verantwortlich zeichnend), Daniel Kuntz (für die internen inklusionspädagogischen Abläufe zuständig), Robert Schramm und Karl Wahlen (Beratung und Expertise seit dem Schuljahr 2024/25). Ein weiteres Mal gilt es Dank zu sagen: Die (DRG unterstützt auch dieses Projekt, das sich an Trauma- und psychisch belastete Jugendliche richtet. Vielen Dank, ohne diese Unterstützung wäre unsere Arbeit so nicht möglich!